Venter Runde - Etappe 3 - Schöne aussicht 2845m - Weißkugel 3738m - Hochjoch Hospiz 2413m - Ötztaler Alpen/Südtirol

am Tag 3 unserer Venter Runde starten wir von der Bella Vista Hütte Richtung Teufelsegg, da wir ziemlich schwer unterwegs sind, steigen wir vom Teufelsegg übers Teufelsjoch auf 8 der Weg den auch die Italiener vom Schnalstal aus nehmen), am steilen Kamm geht es entlang mit mega Panorama und auch unser absolutes Highlight dieser Tour vor Augen - die Weißkugel! Schon lange hab ich sie im Visier, nun endlich ist es soweit <3 Am Steinschlagjoch ziehen wir runter auf den Hintereisferner Gletscher wo wir auf die Spur des Normalweges treffen. Hier machen wir Depot und lassen alles was wir nicht benötigen gut verpackt liegen :-). Eine Wohltat mit leichteren Gepäck weiter zu ziehen. Weiter geht es Richtung Hintereisjoch das wie immer mit einer Riesen Wechte behaftet ist. Imposanter Anblick, aber auch zur Vorsicht geboten, hier heisst es schnelleren Schrittes durchqueren! Weiter geht es in Spitzkehren über die extrem steile Flanke hinauf zum Skidepot. Kommt uns wie eine Ewigkeit vor. Dann endlich das Skidepot in Sicht, Ski deponiert und Steigeisen angelegt. Wir haben die steilen Gipfelgrat und auch den Gipfel für uns alleine, was Anhand des sehr minimalen Platzangebotes sehr von Vorteil ist....Der Gipfelgrat kostet auch so einige Nerven, hier sollte man auf jeden Fall Trittsicher und schwindelfrei sein! Leider hat es am Gipfel so geblasen das wir uns nur kurz für die obligatorischen Gipfelbilder aufhielten, Finger waren gleich gefroren. Also wieder in vollster Konzentration den engen, steilen Gipfelgrat runter. Die Ski wieder angeschnallt ging es auch gleich runter Richtung Hintereisjoch. Das wollten wir schnell passieren und so waren wir auch rasch wieder bei unserm Depot und alles wurde wieder verstaut und verpackt. Nun mit vollen Gepäck den ewig langen Gletscher runter. Die Gletscherzunge passiert war es nur mehr sulzig und wir brachen ständig ein. Nachdem ich total einbrach und einen Teller verloren hatte, hieß es die restliche Strecke bis zum Hochjoch Hospiz mit nur einem Stecken zu kommen. Das war mega mühsam und kraftraubend, aber dank einer netten Begleitung schafften wir auch das letzte Stück bis zur Hütte :-). Mit besten Timing, wir kamen gleich recht zum Abendessen :-) :-) Besser geht nicht! Ein absolut mega imposanter Tag und mega stolz das wir das alleine geschafft haben!!!

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