Hoher Seeblaskogel 3235m - Stubaier Alpen Tirol

Nach einer Woche Stubaier Höhenweg mit meiner Tochter ging es für mich nach 3 Tagen Relaxen wieder los, dieses mal startete ich in Lüsens, wo ich ja letztes Jahr schon einmal war, nämlich von Praxmar aus rauf auf den Zischgeles. Dieses mal hatte ich eigentlich kein festes Ziel, einfach rauf und am besten etwas abseits und abgeschieden. Mein Auto hatte ich zuvor aus Neustift abgeholt, jetzt lange rumfahren war nicht was mir vorschwebte und so entdeckte ich den Hohen Seeblaskogel. Also erst mal rauf zum Westfalenhaus, dort dann mal einen Guten Morgen Kaffee und dann wollte ich weiter, Anfangs noch markiert ging es weiter Richtung Längentalferner, dort zweigte dann der Weg ab und es ging ziemlich unschön, steil, schottrig rauf zum Grüne Tatzenferner, dort waren ab und zu mal Steinmänner, aber auch da musste man genau schauen. Ein steiles Schneefeld das oben eisig war musste man ziemlich weit oben queren, wo man noch Fels unter den Füßen hatte. Hier war kaum jemand unterwegs, wie ausgestorben! Vom Gipfel runter, kamen dann 3 Leute und mit mir rauf waren 2 Leute am Weg, rauf zum Gipfel ist keine Markierung und hier heißt es sich in leichter Kletterei einen Weg rauf zu suchen, was gar nicht so einfach war, weglos und unversichert - kein Gipfel für jedermann! Genau das was mir gefällt, so ist man auch meistens alleine am Weg. Den Gipfel hab ich für mich, was will man mehr. Beim Abstieg kam noch eine Familie des Weges die die falsche Richtung eingeschlagen hatte. Aber sonst keine Menschenseele - einfach herrlich! Beim Westfalenhaus entschloß ich mich noch der Münsterhöhe oben einen Besuch abzustatten, aber aus Sonnenuntergang genießen wurde leider nichts da es so stark windete das dies alles andere als entspannend war. Die Nacht verbrachte ich am Westfalenhaus weil ich am nächsten Tag noch die Schöntalspitze machen wollte. Das Panorama vom Hohen Seeblaskogel ist einfach überwältigend - die Tour inkl. der Münsterhöhe 1770hm und 17,50km

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