a Wochenend im Xseis....

Tag 1: von sturmartigen Böen, Weltuntergangswolkenstimmung, Einsamkeit, Frostfingern, landschaftliche neue Erkenntnisse, einem Hexenturm der mir nicht gnädig gestimmt war zum Jungfernsteig und damit kurzem Dolomitenfeeling. Das brachte mir diese erste ganz spontane Ausflug ins Gesäuse.

Eigentlich am Weg Richtung Pyhrgas, war mir dann nach etwas neuem....etwas wo wir zuvor noch nicht waren, also einfach weiter fahren und so landete ich ein paar Kilometer drauf am Buchauer Sattel. Den Hexenturm wollt ich mir schon immer mal anschauen. Ziemlich bewölkt und kaum Sicht weiter oben, so präsentierte sich dann das Wetter - eigentlich war es viel besser gemeldet. Aber nun war ich schon mal da, also Rucksack geschultert und los geht`s.  Fast alleine kam ich oben am fast leeren Admonter Haus an.  Der Hüttenwirt meinte heute wirds nicht besser, etwas enttäuscht musste erst mal ein Kaffee her um zu überlegen was ich nun weiter anstellen sollte. Aber es war noch früh also entschied ich mich mal Richtung Hexenturm zu gehen, da gab es ja auch noch den Mittagskogel und Natternriegel. 

dann das erste Ziel in Sicht - der Mittagskogel auf 2041m - sturmartige Böen und Nebel das hat mich oben erwartet. Ewig schade um die Sicht die man sonst von hier oben genießt. und mitten im Sommer gfrorene Hände.

ab und zu lässt der dichte Nebel mal ein paar Sichtfenster zu, nix wie weiter zum nächsten Gipfel - dem Natternriegel auf 2065m, nicht weit entfernt von hier. Ein schönes Kreuz ziert den Natternriegel, der weitere Weg Richtung Hexenturm war komplett dicht. Ich befragte dann einen ankommenden wie die Verhältnisse seien und die Antwort darauf war, nass, rutschig und komplett zu. Das erleichterte mir die Entscheidung den Hexenturm auf ein anderes mal zu verlegen - wenn ich dort oben stehe hätte ich dann schon gerne Sicht auf die Haller Mauern, Pyhrgas und Co. 

Also wieder retour zum Mittagskogel und von dort entschloss ich mich einfach mal den Grat weiter zu gehen....teilweise atemberaubende Tiefblicke und auch mein letztes Ziel des Tages - der Grabnerstein zeigte sich von seiner Steilseite. Aber davor warteten noch die Admonter Warte und der Jungfernsteig auf mich.

also wieder runter zum Admonter Haus, die Sicht wurde auf dieser Seite teils besser und so waren so manche Fernsichten möglich. Der Hexenturm aber lies sich den ganzen Tag nicht blicken.

Wenn man auf das Admonter Haus kommt muss man auf jeden Fall den Hausgipfel besuchen - die Admonter Warte, dessen Gipfel ein ganz besonderes Kreuz ziert. in nur wenigen Minuten, jedoch oben mit etwas Vorsicht genossen  steht man auch auf diesen wirklich tollen Aussichtspunkt, mit 1 A Blick auf mein nächstes und letztes Tagesziel - dem Grabnerstein, auf Mittagskogel, Natternriegel und wenn er sich blicken lässt den Hexenturm, weiter ins Gesäuse auf den Gr. Buchstein, der mein morgiges Ziel sein wird uvm.

Nach ein paar Minuten geht`s dann abwärts und weiter über den Jungfernsteig auf den Grabnerstein. Das ist dann so richtig nach meinem Geschmack, felsig, steil, was zum Kraxeln. Zu unterschätzen ist der Steig aber auf keinen Fall, trittsicher sollte man sein.

fast ganz alleine am Steig sowie am Gipfel, schoss ich noch einige Panoramafotos und machte mich bei leichter Tröpflerei auf den Rückweg.

Dafür das es in der früh zu Beginn der Tour wettertechnisch nicht rosig ausgesehen hatte, hat sich die Tour dann trotz allem zu einer ganz ausgedehnten und wunderschönen Tour kristallisiert. Ganze 17,34 km und 1599 Hm kamen zusammen. Morgen soll das Wetter ja besser wie heute sein und somit mein morgiges Ziel die Besichtigung des neuen Kreuzes der St. Gallener Spitze und der Gr. Buchstein werden. Aber das ist dann eine andere Geschichte :-)

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